Hier gibt es wöchentlich einen persönlichen Impuls zum jeweiligen Thema.
Schreibwerkstatt
Am Freitag, den 13.Mörz um 19 Uhr
Save the date: Sponsorenlauf am 21.03.2026 Start:9Uhr mit einer ökumenischen Andacht in St. Annen
Dafür suchen wir lauf- oder wanderfreudige Menschen, die sich ihre Kilometerleistung vom Familien- & Freundeskreis sponsern lassen.
Interessiert? buero@vicelin-schalom.de
Frühlingszeit beim Mitmach-Gottesdienst
Samstag, den 28. März um 11:00 Uhr in der Vicelinkirche
Beauftragungsgottesdienst unseres Prädikanten Michael Hein
Drei Jahre wurden die neuen Prädikantinnen und Prädikanten in Theorie und Praxis geschult und auch ohne ein Studium der Theologie auf ihre künftige Aufgabe vorbereitet. Nun soll dieser Dienst auch offiziell bestätigt werden: Am Sonntag, den 15.März,um 14 Uhr, wird durch Propst Dr. Vetter ein Beauftragungsgottesdienst in der Kirche St. Johannis-Harvestehude stattfinden und Michael Hein wird dort feierlich in sein Amt eingeführt. Mit der Einführung wird sein Dienst noch einmal öffentlich unter den Segen Gottes gestellt.
Propst und Hauptpastor Dr. Martin Vetter wird als bischöflicher Vertreter die neuen Prädikantinnen und Prädikanten für den Sprengel Hamburg und Lübeck mit der Verkündigung in Wort und Sakrament beauftragen. „Diese neun Menschen haben sich ehrenamtlich und parallel zu ihrem Alltag das Rüstzeug angeeignet, um Gottes Wort zu verkünden. Mir ringt dieses persönliche Engagement großen Respekt ab und ich bin sicher, jede und jeder von ihnen wird unsere Nordkirche mit den ganz eigenen Lebenswegen und Erfahrungen bereichern“, so der Propst im Vorfeld der Beauftragung.
Als Gemeinde sind wir Stolz und freuen wir uns sehr, dass er seine Gaben und seine Zeit in unsere Arbeit einbringt und das Gemeindeleben mitgestaltet. Schon jetzt bereichert er mit seinem Engagement unsere Gottesdienste und Begegnungen.Wir wünschen ihm für seinen weiteren Weg in unserer Gemeinde Gottes reichen Segen, viel Kraft, Freude und Inspiration für alle Aufgaben, die vor ihm liegen. Möge sein Dienst von guten Begegnungen, Vertrauen und einem lebendigen Miteinander geprägt sein.
Herzlichen Glückwunsch! Susanne Mieding
„Mit Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte“ - unter diesem Motto steht die Fastenaktion 2026. Vom 18. Februar bis zum 6. April 2026.
Mit Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte
Den ERÖFFNUNGSGOTTESDIENST der Fastenaktion aus der St.-Albani-Kirche in Göttingen,könnt ihr auf YouTube noch einmal nachsehen.
Er sehnte sich mit ganzem Herzen nicht nach Reichtum, Macht und Wissen, sondern danach, seine Mitmenschen zu verstehen.
Deshalb bat er Gott um ein hörendes Herz (vgl. 1. Könige 3, 7.9). Gott schenkte es ihm und so wurde er weise.
Es reichte Salomo nicht, einfach nur zwischen Gut und Böse unterscheiden zu können. Salomo wollte die Beweggründe begreifen, die Menschen für ihre Entscheidungen haben.
Doch wie kann das gelingen?
Der Philosoph und Dichter Khalil Gibran hat darauf eine sehr passende Antwort gegeben:
„Um das Herz und den Verstand eines anderen Menschen zu verstehen, schaue nicht darauf, was er erreicht hat, sondern wonach er sich sehnt.“
Diese Sehnsucht nach dem Verstehen unserer Mitmenschen kann auch uns zu einem gegenseitigen Verständnis füreinander bringen, das über die Härte des Alltags hinausweist.
Gedanken von Martina Dittkrist
Bild@Martina Dittkrist
2.Woche WEITE
(Psalm 31,8–9) In mir ist eine große Bandbreite an Gefühlen. Welche erlaube und welche versage ich mir? Oft sind wir zu streng und hart mit uns selbst. Diese Woche entdecken wir, wie weit der Raum ist, auf den Gott uns stellt.
Gedanken dazu von Prädikant Michael Hein und unseren Konfirmanden*innen
(Markus 14,34.37) In manchen Zeiten sind wir besonders dünnhäutig und verletzlich. Es erfordert Mut, sich jetzt nicht zu verstecken. Und andere um Hilfe zu bitten, wie Jesus es bei seinen Jüngern tut. Können wir das? Und wie gehen wir damit um, wenn die anderen einen dann doch hängenlassen? Niemand ist nur stark.
In der Nacht vor seiner Verhaftung war Jesus voller Sorgen. Er litt Todesängste. Daher bat er seine Freunde und Freundinnen: „Bleibt hier und wacht mit mir!“ (Markus 14, 34.37)
In einem Moment äußerster Verletzlichkeit sehnte sich auch Jesus nach Unterstützung und Beistand durch ihm nahestehende Menschen.
Ja, es ist gut und tut gut, schwere, dunkle und gefährliche Zeiten nicht alleine durchstehen zu müssen.
Doch einen anderen Menschen um Hilfe zu bitten, ist nicht leicht, denn schnell kann ein Zeigen von Verletzlichkeit auch ausgenutzt werden. Zum Beispiel durch Mobbing…
Dabei sind Schritte, die von beiden Seiten aufeinander zugehen, wichtig und hilfreich, um miteinander in eine tiefere und vertrauensvollere Kommunikation einzusteigen.
Nach Liebe fragen ist:
Vertrauen wagen, dir meine Wunden & Verletzungen zu zeigen.
Mit Liebe antworten ist:
Dich trösten & dir beistehn, statt fliehen & verspotten.
So kann aus fragen und antworten ein liebendes Miteinander werden, das über die Härte des Alltags hinausweist.
Text und Bild Martina Dittkrist
4.Woche MITGEFÜHL
(Römer 12,15) Es ist eine Kunst: Mitschwingen mit den Gefühlen anderer, ohne den Boden unter den Füßen zu verlieren. Wir üben das empathische Mitweinen und Mitfreuen. Fragt sich, was von beidem leichter ist?
Der HERR festigt dem die Schritte, dessen Weg ihm gefällt. Kommt er zu Fall, so stürzt er doch nicht, denn der HERR stützt seine Hand.
- Psalm 37,23-24
Petrus schrie: Herr, rette mich! Jesus aber streckte sogleich die Hand aus und ergriff ihn und sprach zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?
- Matthäus 14,30-31