Hier gibt es wöchentlich einen persönlichen Impuls zum jeweiligen Thema.
Weltgebetstag 2026 in der Thomaskirche am 6.März um 15 Uhr
Am Freitag, den 6. März 2026, feiern Menschen in über 150 Ländern der Erde den Weltgebetstag der Frauen aus Nigeria. „Kommt! Bringt eure Last.“ lautet ihr hoffnungsverheißendes Motto.
Save the date: Sponsorenlauf am 21.03.2026 Start:9Uhr mit einer ökumenischen Andacht in St. Annen
Dafür suchen wir lauf- oder wanderfreudige Menschen, die sich ihre Kilometerleistung vom Familien- & Freundeskreis sponsern lassen.
Interessiert? buero@vicelin-schalom.de
Er sehnte sich mit ganzem Herzen nicht nach Reichtum, Macht und Wissen, sondern danach, seine Mitmenschen zu verstehen.
Deshalb bat er Gott um ein hörendes Herz (vgl. 1. Könige 3, 7.9). Gott schenkte es ihm und so wurde er weise.
Es reichte Salomo nicht, einfach nur zwischen Gut und Böse unterscheiden zu können. Salomo wollte die Beweggründe begreifen, die Menschen für ihre Entscheidungen haben.
Doch wie kann das gelingen?
Der Philosoph und Dichter Khalil Gibran hat darauf eine sehr passende Antwort gegeben:
„Um das Herz und den Verstand eines anderen Menschen zu verstehen, schaue nicht darauf, was er erreicht hat, sondern wonach er sich sehnt.“
Diese Sehnsucht nach dem Verstehen unserer Mitmenschen kann auch uns zu einem gegenseitigen Verständnis füreinander bringen, das über die Härte des Alltags hinausweist.
Gedanken von Martina Dittkrist
Bild@Martina Dittkrist
2.Woche WEITE
(Psalm 31,8–9) In mir ist eine große Bandbreite an Gefühlen. Welche erlaube und welche versage ich mir? Oft sind wir zu streng und hart mit uns selbst. Diese Woche entdecken wir, wie weit der Raum ist, auf den Gott uns stellt.
Gedanken dazu von Prädikant Michael Hein und unseren Konfirmanden*innen
(Markus 14,34.37) In manchen Zeiten sind wir besonders dünnhäutig und verletzlich. Es erfordert Mut, sich jetzt nicht zu verstecken. Und andere um Hilfe zu bitten, wie Jesus es bei seinen Jüngern tut. Können wir das? Und wie gehen wir damit um, wenn die anderen einen dann doch hängenlassen? Niemand ist nur stark.
In der Nacht vor seiner Verhaftung war Jesus voller Sorgen. Er litt Todesängste. Daher bat er seine Freunde und Freundinnen: „Bleibt hier und wacht mit mir!“ (Markus 14, 34.37)
In einem Moment äußerster Verletzlichkeit sehnte sich auch Jesus nach Unterstützung und Beistand durch ihm nahestehende Menschen.
Ja, es ist gut und tut gut, schwere, dunkle und gefährliche Zeiten nicht alleine durchstehen zu müssen.
Doch einen anderen Menschen um Hilfe zu bitten, ist nicht leicht, denn schnell kann ein Zeigen von Verletzlichkeit auch ausgenutzt werden. Zum Beispiel durch Mobbing…
Dabei sind Schritte, die von beiden Seiten aufeinander zugehen, wichtig und hilfreich, um miteinander in eine tiefere und vertrauensvollere Kommunikation einzusteigen.
Nach Liebe fragen ist:
Vertrauen wagen, dir meine Wunden & Verletzungen zu zeigen.
Mit Liebe antworten ist:
Dich trösten & dir beistehn, statt fliehen & verspotten.
So kann aus fragen und antworten ein liebendes Miteinander werden, das über die Härte des Alltags hinausweist.
Meine Hand hat die Erde gegründet, und meine Rechte hat den Himmel ausgespannt. Ich rufe, und alles steht da.
- Jesaja 48,13
Herr, unser Gott, du bist würdig, zu nehmen Preis und Ehre und Kraft; denn du hast alle Dinge geschaffen, und durch deinen Willen waren sie und wurden sie geschaffen.
- Offenbarung 4,11