Hier gibt es wöchentlich einen persönlichen Impuls zum jeweiligen Thema.
Frühlingszeit beim Mitmach-Gottesdienst
Samstag, den 28. März um 11:00 Uhr in der Vicelinkirche
Tischabendmahl zum Gründonnerstag
Am Gründonnerstag, dem 02. April 2026, laden die Kirchengemeinden Johannes, Thomas und Vicelin-Schalom herzlich
zum Feierabendmahl um 19:00 Uhr in die Thomaskirche ein.
Osterfeuer auf dem Gelände der Kita
Am 04. April 2026 ab 19:00 Uhr wollen wir gemeinsam das Osterfest beginnen.
Das Feuer werden wir mit Einbruch der Dunkelheit gegen 20:00 Uhr entzünden.
Im Anschluss an das Osterfeuer laden wir herzlich ein zu einer besonderen Osterwanderung.
Wir machen uns gemeinsam auf den Weg: mit Fackeln, guten Gesprächen, kleiner
Andacht .
Osternacht
An der Thomaskirche angekommen feiern wir um 23:00 Uhr gemeinsam den Ostergottesdienst.
In der Feier der Osternacht hören wir die alte und doch immer neue Botschaft von der Auferstehung Jesu Christi.
Frühgottesdienst - Ostersonntag
Ostersonntag feiern wir Gottesdienst für Frühaufsteher um 06:00 Uhr in der Johanneskirche mit Tauferinnerung und
Abendmahl.
Kirchenbüro
Achtung Bauarbeiten !!!
Liebe Besucher*innen,
vom 23.3 bis zum 30.4.2026 werden Bauarbeiten im Glashütter Damm vorgenommen.
Da es eine Vollsprerrung für den Glashütter Damm gibt, kann es zu kurzfristigen Behinderungen für unsere Auffahrt bzw. zu unserem Parkplatz kommen.
Er sehnte sich mit ganzem Herzen nicht nach Reichtum, Macht und Wissen, sondern danach, seine Mitmenschen zu verstehen.
Deshalb bat er Gott um ein hörendes Herz (vgl. 1. Könige 3, 7.9). Gott schenkte es ihm und so wurde er weise.
Es reichte Salomo nicht, einfach nur zwischen Gut und Böse unterscheiden zu können. Salomo wollte die Beweggründe begreifen, die Menschen für ihre Entscheidungen haben.
Doch wie kann das gelingen?
Der Philosoph und Dichter Khalil Gibran hat darauf eine sehr passende Antwort gegeben:
„Um das Herz und den Verstand eines anderen Menschen zu verstehen, schaue nicht darauf, was er erreicht hat, sondern wonach er sich sehnt.“
Diese Sehnsucht nach dem Verstehen unserer Mitmenschen kann auch uns zu einem gegenseitigen Verständnis füreinander bringen, das über die Härte des Alltags hinausweist.
Gedanken von Martina Dittkrist
Bild@Martina Dittkrist
2.Woche WEITE
(Psalm 31,8–9) In mir ist eine große Bandbreite an Gefühlen. Welche erlaube und welche versage ich mir? Oft sind wir zu streng und hart mit uns selbst. Diese Woche entdecken wir, wie weit der Raum ist, auf den Gott uns stellt.
Gedanken dazu von Prädikant Michael Hein und unseren Konfirmanden*innen
(Markus 14,34.37) In manchen Zeiten sind wir besonders dünnhäutig und verletzlich. Es erfordert Mut, sich jetzt nicht zu verstecken. Und andere um Hilfe zu bitten, wie Jesus es bei seinen Jüngern tut. Können wir das? Und wie gehen wir damit um, wenn die anderen einen dann doch hängenlassen? Niemand ist nur stark.
In der Nacht vor seiner Verhaftung war Jesus voller Sorgen. Er litt Todesängste. Daher bat er seine Freunde und Freundinnen: „Bleibt hier und wacht mit mir!“ (Markus 14, 34.37)
In einem Moment äußerster Verletzlichkeit sehnte sich auch Jesus nach Unterstützung und Beistand durch ihm nahestehende Menschen.
Ja, es ist gut und tut gut, schwere, dunkle und gefährliche Zeiten nicht alleine durchstehen zu müssen.
Doch einen anderen Menschen um Hilfe zu bitten, ist nicht leicht, denn schnell kann ein Zeigen von Verletzlichkeit auch ausgenutzt werden. Zum Beispiel durch Mobbing…
Dabei sind Schritte, die von beiden Seiten aufeinander zugehen, wichtig und hilfreich, um miteinander in eine tiefere und vertrauensvollere Kommunikation einzusteigen.
Nach Liebe fragen ist:
Vertrauen wagen, dir meine Wunden & Verletzungen zu zeigen.
Mit Liebe antworten ist:
Dich trösten & dir beistehn, statt fliehen & verspotten.
So kann aus fragen und antworten ein liebendes Miteinander werden, das über die Härte des Alltags hinausweist.
Text und Bild Martina Dittkrist
4.Woche MITGEFÜHL
(Römer 12,15) Es ist eine Kunst: Mitschwingen mit den Gefühlen anderer, ohne den Boden unter den Füßen zu verlieren. Wir üben das empathische Mitweinen und Mitfreuen. Fragt sich, was von beidem leichter ist?
(Lukas 10,29) Ein Gegenmittel zu einem harten Gesprächsabbruch ist Nachfragen: Ich verstehe dich nicht – erkläre mir deine Sicht! Gerade, wenn es um Fragen von Mitgefühl und Nächstenliebe geht. Wie nahe lasse ich das Schicksal von Menschen an mich rankommen, die ich vielleicht gar nicht kenne? Da müssen wir drüber reden!
„Wie geht es dir? Wie fühlst du dich? Wie kann ich dir helfen?“ – einem Menschen diese Fragen zu stellen – nicht einfach so, sondern von ganzem Herzen – drückt Interesse und Anteilnahme aus.
Es ist eine Form, um meinem Gegenüber zu signalisieren: Du bist mir nicht egal!
Vielleicht sogar: Du bist mir wichtig!
Dabei leben wir viel zu häufig nebeneinanderher. Ohne uns umzuschauen. Ohne die Sorgen und Nöte unserer Mitmenschen wahrzunehmen oder sogar Abhilfe zu schaffen.
Als Jesus angesprochen wurde, ging es zunächst auch nicht um die Frage, nach dem Umgang und dem Verhalten gegenüber den eigenen Mitmenschen. Stattdessen wollte der Fragende wissen, was er tun muss, um ewiges Leben zu bekommen?
Und Jesu Antwort führt uns nicht in eine Vampirgeschichte von Unsterblichkeit oder ähnliches.
Es geht darum, was wir tun sollten, damit Menschen sich noch lange und vielleicht sogar über unseren Tod hinaus gerne an uns erinnern. Wenn wir Vorbild für andere sind. Wenn unser Verhalten auch anderen Mut macht. Oder einfach: Wenn wir unsere Mitmenschen lieben, wie uns selbst!
Doch die Antwort scheint dem Fragenden unklar zu sein. Daher fragt er noch einmal nach:
„Wer ist denn mein Nächster? Wer ist denn mein Mitmensch?“ (Lukas 10, 29)
Und so erzählt Jesus eine Geschichte, die sich in wenigen Worten so zusammenfassen lässt:
HERR, steh auf, dass nicht Menschen die Oberhand gewinnen.
- Psalm 9,20
Jesus sprach zu seinen Jüngern: Der Menschensohn wird überantwortet werden in die Hände der Menschen, und sie werden ihn töten; und wenn er getötet ist, so wird er nach drei Tagen auferstehen.
- Markus 9,31